Kursinhalte des Forum Gesunder Rücken - besser leben e.V.

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Lizenz Rückenschullehrer/in - Forum/ KddR (60 UE - 6 Tage)



Die Fortbildung nach der „Neuen Rückenschule“ orientiert sich an den Zielen, Inhalten und dem Curriculum der Konföderation der deutschen Rückenschulen (KddR) entsprechend der Kriterien der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen zur Umsetzung § 20 Abs. 1 und 2 SGB V . Der ganzheitliche Ansatz berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Prävention.

Der Kurs vermittelt allgemeine Grundlagen der Rückenschule und zum Rückenschmerz als biopsychosoziales Problem sowie Informationen zu Aufbau, Organisation und Finanzierung einer Rückenschule und zur Qualitätssicherung. Dabei werden unter anderem Körperwahrnehmung, Krankheitsbilder des Rückens, Schulung von Haltung und Bewegung, Stressmanagement und Entspannung, Coping-Strategien und Life-Time-Sportarten thematisiert.

Die Kursteilnehmer müssen bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Nach einer erfolgreichen Prüfung am Ende der Fortbildung erhalten Kursteilnehmer die Lizenz „Rückenschullehrer/in des Forum Gesunder Rücken – besser leben eV./ KddR“. Teilnehmer, die nicht der zugelassenen Zielgruppe angehören, erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Zu den Lizenzkursterminen



Zertifizierte Fortbildungen

Kursleiter/in Autogenes Training (32 UE – 4 Tage)

Das Autogene Training ist eine klassische und gut belegte Methode zur konzentrativen Selbstentspannung. In der Therapie, z. B. zur psychologischen Schmerzbehandlung, wie auch in der Prävention einsetzbar, ist es ein wichtiges Modul im Rahmen der „Neuen Rückenschule“. Das Entspannungsverfahren ist mittlerweile auch in der Schulmedizin anerkannt und wird zumeist von den Krankenkassen bezuschusst.

Der Fortbildungskurs „Kursleiter/-in „Autogenes Training“ vermittelt die theoretischen Grundlagen des Autogenen Trainings nach J. H. Schultz. Die Methode des Berliner Psychiaters hat sich seit Langem bewährt. Zu den Kursinhalten zählen die Grundlagen zu Stress und Stressbewältigung sowie den spezifischen Wirkungen von Entspannung, verschiedene Übungseinheiten (u.a. Schwereübung, Wärmeerlebnis, Herzregulierung) und Potenziale wie auch Grenzen des Verfahrens.

Weiterhin wird vermittelt, wie ein Kurs zum Autogenen Training zu gestalten ist. Dabei wird unter anderem auf die Anleitung zur Entspannung durch den Kursleiter sowie den Umgang mit kritischen Situationen eingegangen. Der Teilnehmer ist nach erfolgreichem Abschluss des Fortbildungskurses berechtigt, Personen im Entspannungsverfahren „Autogenes Training“ anzuleiten.

Kursleiter/in Progressive Muskelentspannung (32 UE – 4 Tage)

Die progressive Muskelentspannung ist eine klassische und gut belegte Entspannungsmethode. In der Therapie, z. B. zur Behandlung von Angststörungen oder Kopfschmerzen, wie auch in der Prävention einsetzbar, ist es ein wichtiges Modul im Rahmen der „Neuen Rückenschule“. Die progressive Relaxation ist mittlerweile auch in der Schulmedizin anerkannt und wird zumeist von den Krankenkassen bezuschusst.

Der Fortbildungskurs „Kursleiter/-in „Progressive Muskelentspannung“ vermittelt die theoretischen Grundlagen der Methode nach Edmund Jacobson. Aufgrund seiner Feststellung, dass psychische Belastungen und Muskelverspannungen sich gegenseitig verstärken können, hat der Arzt das Verfahren zur Lockerung der gesamten Muskulatur entwickelt. Zu den Kursinhalten zählen die Grundlagen zu Stress und Stressbewältigung sowie zu den spezifischen Wirkungen von Entspannung, die Vermittlung des Grundverfahrens der Tiefenmuskelentspannung (Vortrag, Erarbeitung in Gruppen, Erfahrungsaustausch), der Potenziale und Grenzen des Verfahrens.

Weiterhin wird vermittelt, wie ein Kurs zur progressiven Relaxation zu gestalten ist, dabei wird unter anderem auf die Anleitung zur Entspannung durch den Kursleiter sowie den Umgang mit kritischen Situationen eingegangen. Der Teilnehmer ist nach erfolgreichem Abschluss des Fortbildungskurses berechtigt, Personen im Entspannungsverfahren „Progressive Muskelentspannung“ anzuleiten

Kursleiter/in Stressbewältigung (40 UE – 4 Tage)

Psychosozialer Stress ist oftmals (mit-)verursachender oder auslösender Aspekt für viele kardiovaskuläre, muskuloskeletale, immunologische, psychosomatische und psychische Erkrankungen. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen gewinnt daher ein wirksames Stressmanagement an Bedeutung.

Hier haben sich Maßnahmen zur multimodalen Stressbewältigung im Sinne des GKV-Leitfadens 2006 bewährt. Sie folgen dem Präventionsprinzip: „Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsgefahren“ und können von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Die Teilnehmer werden befähigt, Kurse zur individuellen Stressbewältigung durchzuführen, die ein breites Bewältigungsrepertoire und eine hohe Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen ermöglichen. So sollen insbesondere die negativen Folgen chronischer Stresserfahrungen vermieden werden. Der Kurs vermittelt sowohl die theoretischen Grundlagen von Stress als auch Techniken zum instrumentellen (ISM), kognitiven (KSM) und palliativ-regenerativen (PSM) Stressmanagement sowie die Gestaltung der Kurse (u.a. dramaturgischer Aufbau, Methodentransfer, kritische Situationen).



Entspannungspädagoge des Forum Gesunder Rücken

Psychosozialer Stress stellt einen bedeutsamen (mit-)verursachenden, auslösenden oder aggravierenden Faktor für viele der heute sozialmedizinisch besonders relevanten kardiovaskulären, muskulo-skeletalen, immunologischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen dar. Ein wirksames Stressmanagement ist deshalb für Gesundheit und Wohlbefinden des Einzelnen von großer Bedeutung. In vielen Bereichen findet man heute Entspannungstechniken – in der Therapie gleichermaßen wie in der Prävention, z.B. in der Erwachsenenbildung oder in Gymnastik- und Sportgruppen. Sie gehören zu den am häufigsten verwendeten Basistechniken der psychologischen Schmerzbehandlung und sind ein grundlegender Baustein in kognitiven Theorien.
Hier haben sich Maßnahmen zur Entspannung bzw. zur multimodalen Stressbewältigung im Sinne des GKV-Leitfadens 2008 bewährt. Sie folgen dem Präventionsprinzip: „Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsgefahren“.

Zu den klassischen und empirisch am besten belegten Verfahren gehören das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung (auch Progressive Relaxation). Neben klassischen Verfahren existiert eine Vielfalt von Angeboten, deren Nutzen und Problematik unklar sind. Entspannungstechniken können nur wirken, wenn die Technik exakt beherrscht wird.

Das Forum Gesunder Rücken, die Karlsruher Rückenschule und Dr.Geue Seminare bieten gemeinsam schon seit einigen Jahren erfolgreich die Fortbildungen „Kursleiter/in Autogenes Training“ und „Kursleiter/in Progressive Muskelrelaxation“ an. Seit zwei Jahren ergänzt die Fortbildung „Kursleiter/in Multimodale Stressbewältigung“ das Entspannungsangebot des Forum Gesunder Rücken.
Kursleiter, die alle drei Fortbildungen erfolgreich absolviert haben und gleichzeitig die Durchführung entsprechender eigener Entspannungs- oder Stressbewältigungskurse nachweisen können, haben die Voraussetzung an einem Abschlussseminar zum Entspannungspädagogen des Forum Gesunder Rücken teilzunehmen.

Ziele der Fortbildung und Abschluss
Die Teilnehmer sind befähigt, Kurse zur Entspannung und zur individuellen Stressbewältigung eigenständig im Rahmen der Gesundheitsförderung durchzuführen.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Entspannungspädagoge/in des Forum Gesunder Rücken - besser leben e.V.“.

Zielgruppe
Zur Durchführung von Entspannungsmaßnahmen kommen laut den Rahmenrichtlinien der Krankenkassen Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit in Betracht, insbesondere

  • Psychologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor),
  • Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Lehrer mit 1. u. 2. Staatsexamen),
  • Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor),
  • Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor),
  • Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und
  • Ärzte
  • Dipl.- Sportlehrer und Sportwissenschaftlern (Dipl.-, Master, Bachelor, Staatssexamen) und Sport- und Gymnastiklehrer (im Bereich Stressbewältigung auch vom BKK Bundesverband anerkannt)
  • Physiotherapeuten und Ergotherapeuten.

Die Förderungswürdigkeit im Rahmen des GKV 2008 Leitfadens ist von den Absolventen individuell selbst mit Ihrer Krankenkasse zu klären.

Voraussetzungen zur Teilnahme am Abschluss-Seminar „Entspannungspädagoge“

  • Absolvent innerhalb der Zielgruppe
  • Kursleiter/in Progressive Relaxation (mind. 32 UE)
  • Kursleiter/in Autogenes Training (mind. 32 UE) und
  • Kursleiter/in Stressbewältigung (mind. 40 UE)
  • Nachweis für die Durchführung eigener Kurse.

Inhalte des Abschluss-Seminars „Entspannungspädagoge“ (16 UE)
Das Abschluss-Seminar umfasst ein Wochenende mit 16 Unterrichtseinheiten und beinhaltet folgende Themen:

• Übergreifende Zusammenhänge von Stressbewältigung, Entspannung und Lebensführung.
• Weiterführende didaktische und kommunikative Techniken für die Kursleitung.
• Zielgruppenspezifische Arbeit mit Entspannungstechniken (z. B. bei Schmerzpatienten und Kindern).
• Integrativer/kombinierter Einsatz von Methoden in verschiedenen Anwendungsbereichen.
• Supervision der Kursleiterpraxis, Erfahrungsaustausch und Problemlösungen.

Zu den Zertifizierten Fortbildungskursterminen

Sonstige Fortbildungskurse (15-18 UE - 2 Tage)

Aerobic, Step-Aerobic, Circle-Training (15 UE – 2 Tage)

Der Kursschwerpunkt liegt auf der Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen, es werden Trainingsmethoden in der Aerobic und Step-Aerobic sowie alternative Formen des Kraftausdauertrainings durch Circle-Training vermittelt. Absolventen erhalten das Zertifikat „Präventions-Trainer Gesundheitsbezogene Fitness Indoor“, das zur selbstständigen Durchführung von präventiven Herz-Kreislauf-Kursen mit Schwerpunkt auf Indoor-Aktivitäten berechtigt.

Der Kurs thematisiert unter anderem die Geschichte, die Vor- und Nachteile der Herz-Kreislauf-Trainingsmethoden in der Aerobic und Step-Aerobic, den Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden) sowie die Kursplanung. Dabei werden die Kontrolle der Herzkreislaufbeanspruchung (subjektive und objektive Kriterien), Belastungsvarianten, der Umgang mit Einsteigern, Haltungsaufbau und Verletzungsprophylaxe vermittelt. Auch eine Schulung hinsichtlich Musik und Bewegung, Schritten und Choreografien findet statt. Mit dem Circle-Training wird eine alternative Trainingsform vorgestellt.

Rückenschule am Arbeitsplatz (15 UE - 2 Tage)

Am Arbeitsplatz gibt es eine Vielzahl von Risikofaktoren für den Rücken. Mit gezielten Maßnahmen kann auch im Betrieb chronischen Erkrankungen entgegengewirkt werden. Der Kurs vermittelt neben den wichtigsten Bausteinen der Verhaltens- und Verhältnisprävention viele Praxisbeispiele zur Durchführung einer Rückenschule am Arbeitsplatz. Dabei analysieren Kursleiter und -teilnehmer verschiedene Arbeitstätigkeiten um Haltungen zu beurteilen und Schwächen darin zu erkennen.

Es werden Ausgleichsprogramme sowie Kräftigungs- und Entspannungsübungen entwickelt (u.a. Kraft-, Beweglichkeits-, Ausdauertraining, Koordinationstraining). Auch die gesetzlichen Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden thematisiert.



Bewegte Schule (15 UE – 2 Tage)


Der Kurs thematisiert die Rückenschule für Kinder und Teens (Mittel- und Oberstufe) und richtet sich an Rückenschullehrer/-innen, die sich auf Kinder-Kurse spezialisieren möchten, Übungsleiter und Therapeuten (Physio-, Ergo-, Sporttherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte etc.).

Dabei werden die sensiblen Phasen, Ontogenese und Sport sowie die Bewegungsförderung bei Jugendlichen behandelt. Neben Methoden und Praxismodellen werden auch Möglichkeiten der Ergebniskontrolle und Evaluation vorgestellt.

Weiterhin wird auf Ausdauertraining und alternative Aufwärmformen mit Jugendlichen (aerobe Trainingsformen, Kraftzirkel), auf Training von Kraft, Beweglichkeit und Koordination mit Jugendlichen unter Aspekten der sensomotorischen Stimulation, auf den Einsatz von Kleingeräten (Theraband, Fitball, Therakreisel, instabilen Unterlagen), passender Literatur und Musik sowie kleine Spiele eingegangen. Auch die Ernährung bei Kindern – Aspekte der kindlichen Adipositas ist ein Thema des Kurses.




Flexi Bar® - XCO® Groupfitness Workshop (15 UE – 2 Tage)

Nur wenige der Trainingsgeräte, die im Fitnessbereich ihren Einsatz finden, unterstützen während der Übungen auch Wirbelsäule und Bewegungsapparat. Die sanfte Schwingung des Flexi-Bars, der mit dem Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) ausgezeichnet wurde und das dreidimensionale Training mit dem XCO helfen bei Rückenproblemen und festigen die Problemzonen. Es arbeiten die lokalen Stabilisatoren, die gesamte Bauchmuskulatur und der Beckenboden gegen die auf den Körper wirkenden propriozeptiven Kräfte. Zusätzlich werden die globalen Rückenmuskeln sowie die Schulter- und beckengürtelstabilisierende Muskulatur in besonderem Maße angesprochen.

Inhalte des theoretischen Teils des Kurses sind anatomische Grundlagen, XCO und Flexi-Bar Trainingseffekte, Gelenkschutz durch XCO und Flexi-Bar Training, Verletzungsprohylaxe, Risikogruppen und dreidimensionales Strecken von kurzen und langen Bindegewebsplatten.
Neben den Einsatzmöglichkeiten der beiden Übungsgeräte wird auch eine Anleitung zur XCO - Walking & Running Markteinführung gegeben. Im Praxisteil werden die Flexi-Bar und XCO Grundtechnik sowie der Stundenaufbau und Übungen behandelt.

 

Herz-Kreislauf-Trainer - Indoor
mit Schwerpunkt Bewegung auf Musik (Aerobic und Step-Aerobic)
Fortbildung zum PRÄVENTIONSTRAINER Gesundheitsbezogene Fitness Teil 1

Das Curriculum basiert auf den Richtlinien der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen zur Umsetzung § 20 Abs. 1 SGB V mit Schwerpunkt auf die Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen
Die Fortbildung wird als Refresher zur Verlängerung der Lizenz „Rückenschullehrer“ anerkannt.

Der Kursschwerpunkt liegt auf der Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen, es werden Trainingsmethoden in Aerobic und Step-Aerobic sowie alternative Formen des Kraftausdauertrainings durch Circle-Training vermittelt.

Der Kurs thematisiert unter anderem die Geschichte, die Vor- und Nachteile der Herz-Kreislauf-Trainingsmethoden in Aerobic und Step-Aerobic, den Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden) sowie die Kursplanung. Dabei werden die Kontrolle der Herzkreislaufbeanspruchung (subjektive und objektive Kriterien), Belastungsvarianten, der Umgang mit Einsteigern, Haltungsaufbau und Verletzungsprophylaxe vermittelt. Auch eine Schulung hinsichtlich Musik und Bewegung, Schritten und Choreografien findet statt. Mit dem Circle-Training wird eine alternative Trainingsform vorgestellt.

Die Teilnehmer erwerben die Fähigkeit Kurse zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen entsprechend den Richtlinien §20 Abs. 1 und 2 SGB V zu konzipieren und durchzuführen.

Zielgruppe:

  • Rückenschullehrer und Trainer für Osteoporose-Gymnastik
  • Physio- und Ergotherapeut/in
  • Sportwissenschaftler/in, Sport- / Gymnastiklehrer/-in

Voraussetzungen: möglichst praktische Erfahrungen mit Aerobic- oder Step-Aerobic-Programmen bzw. anderen Herz-Kreislauf-Trainingsformen auf Musik. Rhythmusgefühl!

 

Herz-Kreislauf-Trainer - Modul: Outdoor mit Schwerpunkt Walking, Nordic-Walking
Fortbildung zum PRÄVENTIONSTRAINER Gesundheitsbezogene Fitness

Das Curriculum basiert auf den Richtlinien der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen zur Umsetzung § 20 Abs. 1 SGB V mit Schwerpunkt auf die Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen.
Die Fortbildung wird als Refresher zur Verlängerung der Lizenz „Rückenschullehrer“ anerkannt.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen, es werden Trainingsmethoden für Walking, Jogging und Nordic Walking vermittelt.

Der Kurs thematisiert unter anderem die Geschichte, die Vor- und Nachteile der Methoden, den Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden) sowie die Kursplanung. Dabei werden die Kontrolle der Herzkreislaufbeanspruchung (subjektive und objektive Kriterien), Belastungsvarianten, Technikschulung, Haltungsaufbau, Bewegungsanalysen aus funktioneller und physiologischer Sicht sowie das Sehen von Fehlern vermittelt. Auch gesundheitliche Risiken, Verletzungsprophylaxe und Risikogruppen sind Thema des Kurses. Weiterhin werden alternative Formen des Kraftausdauertrainings mit Hilfsmitteln vorgestellt.

Zielgruppe:

  • Rückenschullehrer und Trainer für Osteoporose-Gymnastik
  • Physio- und Ergotherapeut/in
  • Sportwissenschaftler/in, Sport- / Gymnastiklehrer/-in

Voraussetzungen: möglichst praktische Erfahrungen mit Aerobic- oder Step-Aerobic-Programmen bzw. anderen Herz-Kreislauf-Trainingsformen auf Musik. Rhythmusgefühl!


Rückenschule für Kinder (15 UE - 2 Tage)

Die Rückenschule für Kinder will diese in ihrer Entwicklung fördern und sie körperlich und auch psychisch stärken. Das Angebot muss dafür an den speziellen Bedürfnissen von Kindern (ab dem Vorschulalter) und Jugendlichen ausgerichtet sein, dabei müssen insbesondere die sensiblen Phasen beachtet werden.

Im Kurs werden unter anderem die Rolle des sozialen Umfeldes, Methoden zum Erlernen rückenfreundlicher Verhaltensweisen, verschiedene Trainings zur Förderung der Haltung, der Muskeln, der Ausdauer und der Koordination, Testformen zum Erkennen von Haltungsschwächen sowie kindgemäße Entspannungstechniken behandelt. Auch Einsatzmöglichkeiten von Bewegungsgeschichten, Spiel- oder Bewegungsliedern und alternativen Geräten (Kleingeräte, Alltagsmaterialien) sowie alternative Aufwärmformen werden vorgestellt.

Nordic Walking - XCO Walking & Running

Das XCO-Training ist ein neuer Trend für den In- und Outdoor Bereich, der intensives Ausdauer-Workout mit Muskeltraining und Bodyforming verbindet. Rückenschullehrer aber auch Personal Trainern haben so die Möglichkeit neben Nordic Walking ihren Kursteilnehmern und Kunden ein neues und interessantes Training zu offerieren.

Im Kurs werden die Walking-; NordicWalking- und XCO-Walkingtechniken sowie Lauftechniken vorgestellt; dabei werden auch die Unterschiede, Vor- und Nachteile der Techniken aufgezeigt. Inhalte des Kurses sind der Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden), Kursgestaltung, Lehr- und Vermittlungsmethoden, die Kontrolle der Herz-Kreislauf-Beanspruchung, Belastungsvarianten, Testmöglichkeiten, Bewegungsanalysen aus funktioneller und physiologischer Sicht und das Fehlersehen. Zudem wird auf gesundheitliche Risiken, Verletzungsprophylaxe und Risikogruppen eingegangen. Auch eine Anleitung zur XCO - Walking & Running Markteinführung wird gegeben.

Nordic-Walking, Walking (15 UE – 2 Tage)

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen, es werden Trainingsmethoden für Walking, Jogging und Nordic Walking vermittelt.

Der Kurs thematisiert unter anderem die Geschichte, die Vor- und Nachteile der Methoden, den Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden) sowie die Kursplanung. Dabei werden die Kontrolle der Herzkreislaufbeanspruchung (subjektive und objektive Kriterien), Belastungsvarianten, Technikschulung, Haltungsaufbau, Bewegungsanalysen aus funktioneller und physiologischer Sicht sowie das Sehen von Fehlern vermittelt. Auch gesundheitliche Risiken, Verletzungsprophylaxe und Risikogruppen sind Thema des Kurses. Weiterhin werden alternative Formen des Kraftausdauertrainings mit Hilfsmitteln vorgestellt.

 

Pilates für den Rücken (15 UE – 2 Tage)

Pilatesübungen eignen sich hervorragend, um Rückenbeschwerden vorzubeugen oder zu lindern. Die Übungen kräftigen, dehnen und entspannen die Rumpfmuskulatur und mobilisieren die Wirbelsäule. Das Körpergefühl und die Koordination werden verbessert, die Haltung optimiert. Kursteilnehmer sollten eine gute Körperwahrnehmung besitzen.
Der Kurs thematisiert die Prinzipien des Pilates sowie Basisübungen und ihre Variationsmöglichkeiten unter Berücksichtigung von Rückenproblemen. Dabei wird auf die Bedeutung des Beckenbodens und der tiefen Rumpfmuskulatur im Rahmen dieses ganzheitlichen Körpertrainings eingegangen. Pilatesprogramme für verschiedene Haltungstypen, Pilates bei Rückenbeschwerden sowie Übungen mit kleinen Geräten werden vorgestellt. Auch das Erkennen von Fehlern und deren Korrektur wird geschult.


Pilates-"Mat" mit und ohne Kleingeräte (15 UE – 2 Tage)

In diesem Praxiskurs wird das Pilates-Mattenprogramm in seiner ganzen Vielfalt vorgestellt:
Ausgehend von den „klassischen“ Übungen werden „zeitgenössische“ Mattenübungen, bzw. Studio-Variationen mit und ohne Kleingeräte erarbeitet, so dass man mit verschiedenen Leistungsstufen ein Training nach Pilates-Prinzipien durchführen kann.
Durch den Einsatz typischer Kleingeräte, wie z.B. den neuen Pilates-BLACK-ROLL, dem Pilates-Stoffband, Therabändern, oder dem Magic Circle wird das Programm abwechslungsreich, nie langweilig und bleibt dies auch noch nach Jahren für Kursteilnehmer, die eine Herausforderung suchen.


Rückentraining (15 UE – 2 Tage)

Der Kurs vermittelt über die Grundausbildung zum Rückenschullehrer hinausgehende Kenntnisse mit Schwerpunkt auf der Bewegung zur Förderung des Muskel-Skelettsystems. Die Teilnehmer erhalten neue Praxisanregungen bei der Gestaltung von präventiven und therapeutischen Kursen.

Inhalte sind unter anderem ein funktionelles Kraft- und Kraftausdauertraining (Ansteuerung lokaler Stabilisatoren, Einsatz globaler Mobilisatoren) und Training mit Risikogruppen (z. B. bei Bandscheibenbeschwerden, Spinalkanalstenose, Osteoporose). Es werden Unterrichtsmöglichkeiten für verschiedene Leistungslevel mit und ohne Zusatzgeräte (vor allem Theraband, Kurzhantel, Gewichtsmanschetten, Fitball, instabile Unterlagen) vermittelt. Auch auf den Umgang mit Schmerz während des Trainings und im Alltag wird eingegangen.


Sturzprophylaxe (15 UE – 2 Tage)

Der Kurs richtet sich an Rückenschullehrer/-innen, welche Kenntnisse zur Sturzprophylaxe in Prävention und Rehabilitation erwerben möchten. Dabei werden die Folgen und Ursachen von Stürzen sowie Sturzrisiken thematisiert.

Inhalte des Kurses sind Alltagsaktivitäten zur Sturzprophylaxe sowie die Modifikation des Umfeldes, Bewegungstherapie in der Sturzprophylaxe (Atmung, Koordination, konditionelle Fähigkeiten, Beweglichkeit, Wahrnehmung), Fallkonzepte und Übungsrichtlinien sowie Sicherheitsaspekte. Auch kleine Spiele werden vorgestellt. Zudem wird auf verschiedene Aspekte der Einzel- sowie Gruppentherapie eingegangen.

Therapeutische Rückenschule (15 UE - 2 Tage)

Die Therapeutische Rückenschule wird gesondert von der präventiven Rückenschule betrachtet. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Verhinderung einer Chronifizierung von Rückenschmerzen.

Schwerpunkte des Kurses sind die Diagnostik funktioneller Störungen, die medizinische Aufarbeitung verschiedener Krankheitsbilder (Schwerpunkt auf Morbus Bechterew und Osteoporose sowie deren praktische Konsequenzen), Möglichkeiten zur Entlastung und Intervention sowie Maßnahmen zur Therapie und Selbsthilfe. Auch auf den Einsatz von Geräten (z. B. Theraband und Therakreisel) unter propriozeptiven Aspekten in der Therapeutischen Rückenschule wird eingegangen.

Zu den Fortbildungskursterminen

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