Forum Gesunder Rücken

Tel. 0611-589 38 36

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Kursinhalte des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V.


Nachfolgend finden Sie die regelmäßig aktualisierten Beschreibungen aller angebotenen Forbildungskurse.

 

Lizenz Rückenschullehrer/in – Forum/ KddR (60 UE – 6 Tage)

 

Unsere von den Krankenkassen anerkannte Fortbildung zum Rückenschullehrer umfasst 60 Unterrichtseinheiten und schließt mit einer schriftlichen Prüfung (ausgearbeiteter Stundenverlaufsplan) sowie einer praktischen Prüfung (Lehrdemonstration) ab, die durch ein strukturelles Feedback gleichzeitig der Verbesserung der pädagogischen Kompetenzen aller Teilnehmer dient.

 

Die Fortbildung orientiert sich an den Zielen, Inhalten und dem Curriculum der Konföderation der deutschen Rückenschulen (KddR) entsprechend der Kriterien der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und 2 SGB V. Der ganzheitliche Ansatz berücksichtigt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für die Prävention.

 

Zielgruppe / Zulassungsvoraussetzungen:

 

  • Physiotherapeut/in
  • Sportwissenschaftler/in (Staatsexamen, Magister, Diplom, Bachelor)
  • Dipl.-Sportlehrer/in
  • Sport- und Gymnastiklehrer/-in (staatl. anerkannt)
  • Ergotherapeut/-in
  • Fitnessökonom/in (BSA Saarland)
  • Ärzte (Sportmediziner, Orthopäden, Fachärzte für physikalische und rehabilitative Medizin)
  • Masseure mit Ausbildung nach 1994

 

Der oben genannte Personenkreis erhält nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung die Lizenz:

 

„Rückenschullehrer/in des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V./ KddR“

 

Die Lizenz verliert nach 3 Jahren ihre Gültigkeit, wenn zwischenzeitlich keine von uns, bzw. der KddR anerkannte Fortbildungsveranstaltung besucht wurde.

 

Teilnahmeberechtigt sind auch alle Personen, die sich in der Ausbildung zu einem der oben aufgeführten Berufe befinden (Mindestvoraussetzung: Vordiplom, Zwischenprüfung oder 3. Ausbildungsjahr). Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung, die nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung bzw. des Studiums in eine verbandsinterne Lizenz „Rückenschullehrer/in des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V.“ umgewandelt wird. Die Lizenz verliert nach 3 Jahren ihre Gültigkeit, wenn zwischenzeitlich keine vom Forum Gesunder Rücken anerkannte Fortbildungsveranstaltung besucht wurde.

 

Kursgebühr:

Teilnehmer aus den alten Bundesländern:
Nichtmitglieder: € 490
Mitglieder des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V.: € 420

Teilnehmer aus den neuen Bundesländern:
Nichtmitglieder: € 450
Mitglieder des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V.: € 380
Studenten und Schüler: € 370

 

 

Zu den Kursterminen

 

Zertifizierte Fortbildungen (30-40 UE – 3-4 Tage)

 


 

 

Kurstermine und Preisangaben bitte unter Menüpunkt  Kurstermine aufrufen.

 



 


Kinder-Rückenschullehrer KddR (RückenGesundheit Kinder – Bewegungs- und Haltungsförderung)

(28 UE - 3 Tage)

 

In diesem Lehrgang werden Programme zur Förderung der Rückengesundheit bei Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei neben dem individuellen Ansatz die Settings Familie, KiTa und Schule. Sie lernen in diesem Kurs, über die Vermittlung vielfältiger Bewegungserfahrungen bei Kindern die Freude an Bewegung zu entwickeln und damit deren Bewegungskompetenzen zu fördern, Körperbewusstsein und Körpergefühl zu stärken, Bewegungssicherheit zu schulen und sie damit in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

 

Zugangsvoraussetzung: Gültige KddR-Rückenschullehrerlizenz

 

Inhalte der Fortbildung:

 

  • Aufbau, Planung, Organisation, Konzepte, Finanzierung von Kinder-Präventionskursen
  • Durchführungskriterien und Praxismodelle auf Basis des Handlungsleitfadens für Primärprävention von 2010 zum § 20 SGB V
  • Bio-Pycho-Sozialer Ansatz, Evaluation
  • Ziele, Inhalte, Methoden in verschiedenen Settings: Maßnahmen zur Gesundheitsförderung mit Erziehern, Lehrern, Eltern
  • Physische und psychische Entwicklung des Kindes, Resilienz, Selbstkonzept, Haltung
  • Anatomie, Wunderwerk Körper, sportmedizinische, psychologische, soziomotorische, gesundheitspädagogische und didaktisch methodische Aspekte in der Arbeit mit Kindern
  • Entspannung und Stressbewältigung mit Kindern
  • Ernährung - Aspekte der kindlichen und jugendlichen Adipositas
  • Training der motorischen Grundeigenschaften: Kondition, Koordination, Beweglichkeit
  • Funktionsgymnastik kindgerecht aufbereitet unter Aspekten der Körperwahrnehmung und sinnlichen Stimulation
  • Life-Time-Sportarten mit Kindern
  • Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Ergonomie

 

Die Fortbildung zum Kinder-Rückenschullehrer befähigt Sie dazu, ganzheitliche, die Gesundheit fördernde Programme für Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer in Kursen anzubieten und durchzuführen. Schwerpunkte sind dabei Bewegungs- und Haltungsförderung bei Kindern und Jugendlichen mit Programmen in spielerischer Form.

  


 

Kursleiter/in Autogenes Training (32 UE – 4 Tage)

 

Das Autogene Training ist eine klassische und gut belegte Methode zur konzentrativen Selbstentspannung. Durch Üben von sogenannten Formeln und formelhaften Vorsätzen, die das Körpergeschehen oder bevorstehende Aufgaben betreffen, wird es möglich, Organfunktionen zu beeinflussen, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden. Der Übende nutzt seine eigene Vorstellungsfähigkeit von Ruhe, Schwere, Wärme und anderen subjektiven Entspannungssymptomen zur Regulation des eigenen Zustandes.

 

In der Therapie, z. B. zur psychologischen Schmerzbehandlung, wie auch in der Prävention einsetzbar, ist das Autogene Training ein wichtiges Modul im Rahmen der „Neuen Rückenschule“. Das Entspannungsverfahren ist mittlerweile auch in der Schulmedizin anerkannt und wird zumeist von den Krankenkassen bezuschusst.

 

Der Fortbildungskurs „Kursleiter/-in „Autogenes Training“ vermittelt die theoretischen Grundlagen des Autogenen Trainings nach J. H. Schultz. Zu den Kursinhalten zählen die Grundlagen zu Stress und Stressbewältigung sowie den spezifischen Wirkungen von Entspannung, verschiedene Übungseinheiten (u.a. Schwereübung, Wärmeerlebnis, Herzregulierung) und Potenziale wie auch Grenzen des Verfahrens.

 

Weiterhin wird vermittelt, wie ein Kurs zum Autogenen Training zu gestalten ist. Dabei wird unter anderem auf die Anleitung zur Entspannung durch den Kursleiter sowie den Umgang mit kritischen Situationen eingegangen. Der Teilnehmer ist nach erfolgreichem Abschluss des Fortbildungskurses berechtigt, Personen im Entspannungsverfahren „Autogenes Training“ anzuleiten.

 


 

Kursleiter/in Progressive Muskelentspannung (32 UE – 4 Tage)

 

Die progressive Muskelentspannung ist eine klassische und gut belegte Entspannungsmethode. In der Therapie, z. B. zur Behandlung von Angststörungen oder Kopfschmerzen, wie auch in der Prävention einsetzbar, ist sie ein wichtiges Modul im Rahmen der „Neuen Rückenschule“. Die progressive Relaxation ist mittlerweile auch in der Schulmedizin anerkannt und wird zumeist von den Krankenkassen bezuschusst.

 

Der Fortbildungskurs „Kursleiter/-in „Progressive Muskelentspannung“ vermittelt die theoretischen Grundlagen der Methode nach Edmund Jacobson. Aufgrund seiner Feststellung, dass psychische Belastungen und Muskelverspannungen sich gegenseitig verstärken können, hat der Arzt das Verfahren zur Lockerung der gesamten Muskulatur entwickelt. Zu den Kursinhalten zählen die Grundlagen zu Stress und Stressbewältigung sowie zu den spezifischen Wirkungen von Entspannung, die Vermittlung des Grundverfahrens der Tiefenmuskelentspannung (Vortrag, Erarbeitung in Gruppen, Erfahrungsaustausch), der Potenziale und Grenzen des Verfahrens.

 

Weiterhin wird vermittelt, wie ein Kurs zur progressiven Relaxation zu gestalten ist, dabei wird unter anderem auf die Anleitung zur Entspannung durch den Kursleiter sowie den Umgang mit kritischen Situationen eingegangen. Der Teilnehmer ist nach erfolgreichem Abschluss des Fortbildungskurses berechtigt, Personen im Entspannungsverfahren „Progressive Muskelentspannung“ anzuleiten.

 


 

Kursleiter/-in Multimodale Stressbewältigung (40 UE – 4 Tage)

 

Psychosozialer Stress ist oftmals (mit-)verursachender oder auslösender Aspekt für viele kardiovaskuläre, muskuloskeletale, immunologische, psychosomatische und psychische Erkrankungen. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen gewinnt daher ein wirksames Stressmanagement an Bedeutung.

 

Hier haben sich Maßnahmen zur multimodalen Stressbewältigung im Sinne des GKV-Leitfadens 2006 bewährt. Sie folgen dem Präventionsprinzip: „Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsgefahren“ und können von den Krankenkassen bezuschusst werden.

 

Die Teilnehmer werden befähigt, Kurse zur individuellen Stressbewältigung durchzuführen, die ein breites Bewältigungsrepertoire und eine hohe Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen ermöglichen. So sollen insbesondere die negativen Folgen chronischer Stresserfahrungen vermieden werden.

 

Der Kurs vermittelt sowohl die theoretischen Grundlagen von Stress als auch Techniken zum instrumentellen (ISM), kognitiven (KSM) und palliativ-regenerativen (PSM) Stressmanagement sowie die Gestaltung der Kurse (u.a. dramaturgischer Aufbau, Methodentransfer, kritische Situationen).

 



Entspannungspädagoge des Forum Gesunder Rücken

 

Psychosozialer Stress stellt einen bedeutsamen (mit-)verursachenden, auslösenden oder aggravierenden Faktor für viele der heute sozialmedizinisch besonders relevanten kardiovaskulären, muskuloskeletalen, immunologischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen dar. Ein wirksames Stressmanagement ist deshalb für Gesundheit und Wohlbefinden des Einzelnen von großer Bedeutung.

 

In vielen Bereichen findet man heute Entspannungstechniken – in der Therapie gleichermaßen wie in der Prävention, z.B. in der Erwachsenenbildung oder in Gymnastik- und Sportgruppen. Sie gehören zu den am häufigsten verwendeten Basistechniken der psychologischen Schmerzbehandlung und sind ein grundlegender Baustein in kognitiven Theorien. Hier haben sich Maßnahmen zur Entspannung bzw. zur multimodalen Stressbewältigung im Sinne des GKV-Leitfadens 2008 bewährt. Sie folgen dem Präventionsprinzip: „Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsgefahren“.

 

Zu den klassischen und empirisch am besten belegten Verfahren gehören das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung (auch Progressive Relaxation). Neben klassischen Verfahren existiert eine Vielfalt von Angeboten, deren Nutzen und Problematik unklar sind. Entspannungstechniken können nur wirken, wenn die Technik exakt beherrscht wird.

 

Das Forum Gesunder Rücken, die Karlsruher Rückenschule und Dr. Geue Seminare bieten gemeinsam schon seit einigen Jahren erfolgreich die Fortbildungen „Kursleiter/in Autogenes Training“ und „Kursleiter/in Progressive Muskelrelaxation“ an. Seit zwei Jahren ergänzt die Fortbildung „Kursleiter/in Multimodale Stressbewältigung“ das Entspannungsangebot des Forum Gesunder Rücken.

 

Kursleiter, die alle drei Fortbildungen erfolgreich absolviert haben und gleichzeitig die Durchführung entsprechender eigener Entspannungs- oder Stressbewältigungskurse nachweisen können, erfüllen die Voraussetzung, an einem Abschlussseminar zum Entspannungspädagogen des Forum Gesunder Rücken teilzunehmen.

 

Ziele der Fortbildung und Abschluss

 

Die Teilnehmer sind befähigt, Kurse zur Entspannung und zur individuellen Stressbewältigung eigenständig im Rahmen der Gesundheitsförderung durchzuführen.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Entspannungspädagoge/in des Forum Gesunder Rücken - besser leben e.V.“.

 

Zielgruppe

 

Zur Durchführung von Entspannungsmaßnahmen kommen laut den Rahmenrichtlinien der Krankenkassen Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit in Betracht, insbesondere

 

- Psychologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)

- Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Lehrer mit 1. u. 2. Staatsexamen)

- Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)

-Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)

- Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und

- Ärzte

- Dipl.- Sportlehrer und Sportwissenschaftlern (Dipl.-, Master, Bachelor, Staatssexamen) und Sport- und Gymnastiklehrer (im Bereich Stressbewältigung auch vom BKK Bundesverband anerkannt)

- Physiotherapeuten und Ergotherapeuten

 

Die Förderungswürdigkeit im Rahmen des GKV 2008 Leitfadens ist von den Absolventen individuell selbst mit Ihrer Krankenkasse zu klären.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme am Abschlussseminar „Entspannungspädagoge“

 

- Absolvent innerhalb der Zielgruppe

- Kursleiter/in Progressive Relaxation (mind. 32 UE)

- Kursleiter/in Autogenes Training (mind. 32 UE) und

- Kursleiter/in Stressbewältigung (mind. 40 UE)

- Nachweis über die Durchführung eigener Kurse

 

Inhalte des Abschluss-Seminars „Entspannungspädagoge“ (16 UE)

 

Das Abschlussseminar umfasst ein Wochenende mit 16 Unterrichtseinheiten und beinhaltet folgende Themen:

 

- Übergreifende Zusammenhänge von Stressbewältigung, Entspannung und Lebensführung.

- Weiterführende didaktische und kommunikative Techniken für die Kursleitung.

- Zielgruppenspezifische Arbeit mit Entspannungstechniken (z. B. bei Schmerzpatienten und Kindern).

- Integrativer/kombinierter Einsatz von Methoden in verschiedenen Anwendungsbereichen.

- Supervision der Kursleiterpraxis, Erfahrungsaustausch und Problemlösungen.

 


 

Zu den Kursterminen

 

 
 

Sonstige Fortbildungskurse

 


 

 

Kurstermine und Preisangaben bitte unter Menüpunkt  Kurstermine aufrufen.

 

 


 


Rückentraining (15 UE – 2 Tage)

 

Ein starker Rücken ist auf Dauer der beste Schutz zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden. Der Kurs Rückentraining vermittelt über die Grundausbildung zum Rückenschullehrer hinausgehende Kenntnisse zur Förderung der Bewegung des Stütz- und Bewegungsapparates. Die Teilnehmer erhalten neue Praxisanregungen für die Gestaltung von präventiven und therapeutischen Rückenkursen.

 

Kursinhalte: 

- Neue Praxisanregungen bei der Gestaltung von präventiven und therapeutischen Kursen.

- Anatomie und Physiologie in Verbindung mit einer Vielzahl von fortgeschrittenen Übungen und Übungsvariationen.

- Funktionelles Kraft- und Kraftausdauertraining (Ansteuerung lokaler Stabilisatoren, Einsatz globaler Mobilisatoren).

- Unterrichten verschiedener Leistungslevel mit und ohne Zusatzgeräte (Schwerpunkt Theraband, Kurzhantel, Gewichtsmanschetten, Fitball, instabile Unterlagen), Gymstick unter dem Aspekt der Übungsprogression.

- Freudbetonte Trainingskonzeption unter propriozeptiven und vestibulären Aspekten mit Schwerpunkten auf der Körperwahrnehmung und der aufrechten Haltung.

- Umgang mit dem Schmerz während des Trainings und im Alltag.

 


 

Aerobic, Step Aerobic (15 UE – 2 Tage)

 

Im Fortbildungskurs  werden Trainingsmethoden des Aerobic und Step Aerobic vermittelt (Techniktraining, Fehlersehen, Möglichkeiten der Evaluation). Neben der Haltungs- und Bewegungsschulung unter Aspekten der Körperwahrnehmung wird ein besonderer Schwerpunkt auf das motivierende Moderieren des Kurses gelegt.

 

Der Kurs thematisiert unter anderem die Vor- und Nachteile der Sportarten von der Kurskonzeption, über die Kursplanung bis hin zum Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden). Neben Aspekten der funktionellen Anatomie werden sportmedizinische und leistungsphysiologische Grundlagen der Trainingssteuerung und Belastungsgestaltung besprochen. Neben gesundheitlichen Risiken beim Ausüben dieser Life-Time-Sportarten wird auf das Training mit Risikogruppen, einschließlich Verletzungsprophylaxe und Regeneration, eingegangen. Ein Schwergewicht liegt auf der Schulung mit Musik und Bewegung, sowie Schritten und Choreografien.

 

Nach Beendigung dieses Lehrgangs sind die Teilnehmer in der Lage, selbstständig präventive Herz-Kreislauf-Kurse mit Schwerpunkt auf Indoor-Aktivitäten (Bewegung auf Musik) durchzuführen. Weiterhin werden sie befähigt, Aerobic- und Step-Aerobic-Module in Rückenschulen, Osteoporose- und Rehasportgruppen etc. zu integrieren.

 

Voraussetzungen: Praktische Erfahrungen im Umgang mit Gruppen, eigene Erfahrungen mit Aerobic-/Step-Aerobic-Programmen, Rhythmusgefühl

 


 

Nordic Walking, Walking (15 UE – 2 Tage)

 

Im Fortbildungskurs werden Trainingsmethoden für Walking, Running und Nordic Walking vermittelt, wobei der Fokus auf dem Nordic Walking liegt (Techniktraining, Fehlersehen, Videoanalyse, Möglichkeiten der Evaluation). Neben der Haltungs- und Bewegungsschulung unter Aspekten der Körperwahrnehmung wird ein besonderer Schwerpunkt auf das motivierende Leiten des Kurses gelegt.

 

Der Kurs thematisiert unter anderem die Vor- und Nachteile der Outdoor-Sportarten von der Kurskonzeption, über die Kursplanung bis hin zum Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden). Neben Aspekten der funktionellen Anatomie werden sportmedizinische und leistungsphysiologische Grundlagen der Trainingssteuerung und Belastungsgestaltung besprochen. Neben gesundheitlichen Risiken beim Ausüben dieser Life-Time-Sportarten wird über das Training mit Risikogruppen sowie über Verletzungsprophylaxe und Regeneration gesprochen.

 

Innerhalb präventiver und therapeutischer Zielstellungen lernen die Teilnehmer, Kurse zu konzipieren und durchzuführen sowie eine Gruppe anzuleiten. Darüber hinaus werden sie befähigt, Nordic Walking Module in Rückenschulen, Osteoporose- und Rehasportgruppen etc. zu integrieren.

 


 

Entspannung für Kinder (15 UE – 2 Tage)

 

In diesem Kurs werden für Kinder geeignete Entspannungsverfahren und Entspannungsübungen vermittelt, die sowohl im Vorschulbereich und in der Schule als auch zu Hause anwendbar sind.

 

Kursinhalte:

- Autogenes Training und Tiefenmuskelentspannung mit Kindern

- Fantasiereisen, Entspannungsgeschichten

- Atementspannung

- Tänze zur Entspannung und Spiellieder für Kinder

- Stille-Übungen und Verlangsamung

- Entspannung für Kinder zu Hause und Praxistipps, Alltagstransfer

 


 

Aerobic-/Step Aerobic Aufbaukurs (15 UE – 2 Tage)

 

Dieser Kurs soll vermitteln, wie man ohne den Aufbau von komplizierten Choreografien (aber mit Aerobic-Schritten) mit einfachen aber intensiven Arm- und Beinbewegungen und mithilfe von kostengünstigen Geräten (Handtuch, Filz, Over Ball, Matte, Step-Brett) ein effektives Herz-Kreislauf-Training gepaart mit einem Kraftausdauertraining (im Stand und auf der Matte) durchführen kann. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zielgruppe 50+ gelegt und es werden Methoden und Möglichkeiten vorgestellt, diese Zielgruppe altersgerecht zur Bewegung zu motivieren.

 

Kursinhalte:

- Bewegungs-/Übungsformen mit dem Step-Brett

- Bewegungs-/Übungsformen mit dem Over Ball

- Bewegungs-/Übungsformen mit der Matte und dem Handtuch

- Bewegungs-/Übungsformen mit verschiedenen Kleingeräten wie dem Tuch, Schwungtuch, etc.

- Zirkeltraining (Richtlinien, Aufbau, Möglichkeiten, ...)

- Sitzgymnastik/-tänze/Gruppentänze/Bewegungsformen im Stand

- Masterclasses

- spezielle Besonderheiten und Krankheitsbilder der Zielgruppe 50+

- Belastungsgestaltung

- Musikauswahl, Tempo

 

Voraussetzungen: Aerobic-/Step Basis-Ausbildung; selbstständiges Unterrichten eigener Gruppen bzw. Hospitationen.

 


 

Pilates für den Rücken (15 UE – 2 Tage)

 

Pilatesübungen eignen sich hervorragend, um Rückenbeschwerden vorzubeugen bzw. zu lindern. Die Übungen kräftigen, dehnen und entspannen die Rumpfmuskulatur und mobilisieren die Wirbelsäule. Das Körpergefühl und die Koordination werden verbessert, die Haltung wird optimiert.

 

Der Kurs „Pilates für den Rücken“ thematisiert die Prinzipien des Pilates sowie Basisübungen und ihre Variationsmöglichkeiten unter Berücksichtigung von Rückenproblemen. Dabei wird auf die Bedeutung des Beckenbodens und der tiefen Rumpfmuskulatur im Rahmen dieses ganzheitlichen Körpertrainings eingegangen. Pilatesprogramme für verschiedene Haltungstypen, Pilates bei Rückenbeschwerden sowie Übungen mit kleinen Geräten werden vorgestellt. Auch das Erkennen von Fehlern und deren Korrektur wird geschult.

In diesem Lehrgang wird Wert auf die Entwicklung der individuellen Trainer-Persönlichkeit gelegt. Die Teilnehmer lernen, Basisübungen nach Pilatesprinzipien unter Berücksichtigung von Rücken- und Haltungsproblemen anzuwenden.

  


 

Sturzprophylaxe (15 UE â€“ 2 Tage)

 

Sein Leben lang kämpft der Mensch gegen die Schwerkraft. Wenn er den Kampf verliert, kommt es zum Sturz. Schließt man gewollte Stürze aus (z. B. beim Sport), drohen zum Teil schwere Verletzungen. Die Gründe für ungewollte Stürze sind vielfältig. Neben mangelhaft entwickelten konditionellen und koordinativen Fähigkeiten stellen psychosoziale Risikofaktoren, wie Ängste (z. B. Bewegungsangst) oder auch Vereinsamung ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial dar.

 

Ein erfolgreiches Sturztraining erfordert deshalb Konzepte, die neben dem reinen Training des sensomotorischen Systems und der Muskelkraft auch den Umgang mit Stürzen oder der Verarbeitung von Stürzen thematisieren. Nach Abschluss des Lehrgangs sind die Teilnehmer in der Lage, diese Konzepte im Umgang mit Gruppen bzw. Patienten umzusetzen.

 

Inhalte des Kurses sind Alltagsaktivitäten zur Sturzprophylaxe sowie die Modifikation des Umfeldes, Bewegungstherapie in der Sturzprophylaxe (Atmung, Koordination, konditionelle Fähigkeiten, Beweglichkeit, Wahrnehmung), Fallkonzepte und Übungsrichtlinien sowie Sicherheitsaspekte. Auch kleine Spiele werden vorgestellt. Zudem wird auf verschiedene Aspekte der Einzel- sowie Gruppentherapie eingegangen.

 


 

Therapeutische Rückenschule (15 UE â€“ 2 Tage)

 

Die Therapeutische Rückenschule wird getrennt von der präventiven Rückenschule betrachtet. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Verhinderung einer Chronifizierung von Rückenschmerzen.

Schwerpunkte des Kurses sind die Diagnostik funktioneller Störungen, die medizinische Aufarbeitung verschiedener Krankheitsbilder (Schwerpunkt auf Morbus Bechterew und Osteoporose sowie deren praktische Konsequenzen), Möglichkeiten zur Entlastung und Intervention sowie Maßnahmen zur Therapie und Selbsthilfe. Auch auf den Einsatz von Geräten (z. B. Theraband und Therakreisel) unter propriozeptiven Aspekten in der Therapeutischen Rückenschule wird eingegangen.

 

Nach Beendigung des Kurses sind die Teilnehmer in der Lage, innerhalb der Therapeutischen Rückenschule auf verschiedene, bereits vorliegende Krankheitsbilder (z. B. Osteoporose oder Morbus Bechterew) besser einzugehen und Maßnahmen zur Therapie und zur Selbsthilfe anzuwenden.

 


 

Rückenschule für Altenpflegeberufe (15 UE â€“ 2 Tage)

 

In Gesundheitseinrichtungen gibt es für die dort Beschäftigten eine Vielzahl von Risikofaktoren für den Rücken. Mit gezielten arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen kann auch in Gesundheitseinrichtungen chronischen Erkrankungen entgegengewirkt werden.

Der Kurs „Rückenschule für Altenpflegeberufe“ vermittelt neben den wichtigsten Bausteinen der Verhaltens- und Verhältnisprävention diverse Praxisbeispiele zur Durchführung einer Rückenschule speziell für Altenpflegeberufe. Dabei analysieren Kursleiter und -teilnehmer verschiedene Arbeitstätigkeiten, um Haltungen zu beurteilen und Schwächen darin zu erkennen. Es werden Ausgleichsprogramme sowie Kräftigungs- und Entspannungsübungen entwickelt (u. a. Kraft-, Beweglichkeits-, Ausdauer- und Koordinationstraining). Auch die gesetzlichen Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden thematisiert.

Die Teilnehmer erlernen Maßnahmen, die dazu führen sollen, dass Beschäftigte aus betrieblichen Bereichen befähigt werden, ihr Bewegungsverhalten zu verändern und ihre Arbeitsbedingungen zu optimieren. Diese Maßnahmen sollen darüber hinaus zu einer Stärkung von Problembewusstsein, Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeitsüberzeugung führen und schließlich zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit.

 

Kursinhalte:

-Arbeitsplatzbezogene verhaltens- und verhältnisorientierte Gruppenverfahren zur Vorbeugung und zum Abbau von Belastungen und Beschwerden im Bereich des Muskel- und Skelettsystems

- Modelle, Organisation, Gesetzliche Grundlagen, Finanzierung

- Risiko- und Schutzfaktoren am Arbeitsplatz (Biopsychosozialer Ansatz), Sinn einer betrieblichen Gesundheitsförderung, Ziele, Inhalte, Argumente

- Arbeitsplatzanalyse, Praxisbeispiele, Chancen und Schwierigkeiten,

- Umgang mit Schmerz, Entspannung und Stressbewältigung am Arbeitsplatz

- Bewegungspausen

- Training von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination unter Aspekten der sensomotorischen Stimulation und Körperwahrnehmung - Trainings-Zirkel – Einsatz von Kleingeräten

 


 

Betriebliche Gesundheitsförderung – Konzepte aus der Praxis (15 UE â€“ 2 Tage)

 

Die Teilnehmer erwerben die Fähigkeit, präventive Kurse entsprechend den Richtlinien §20 Abs. 2 SGB V zu konzipieren und durchzuführen. Mit diesem Lehrgang erlernen Sie Maßnahmen, mit denen Beschäftigte aus betrieblichen Bereichen befähigt werden, ihr Bewegungsverhalten zu verändern und ihre Arbeitsbedingungen zu optimieren. Die Maßnahmen sollen außerdem zu einer Stärkung von Problembewusstsein, Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeitsüberzeugung führen und schließlich zu einer erhöhten Arbeitszufriedenheit.

 

Am Arbeitsplatz existiert eine Vielzahl von Risikofaktoren für den Rücken. Mit gezielten arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen kann auch im Betrieb chronischen Erkrankungen entgegengewirkt werden. Der Kurs vermittelt neben den wichtigsten Bausteinen der Verhaltens- und Verhältnisprävention diverse Praxisbeispiele und Modelle zur Durchführung einer Rückenschule am Arbeitsplatz. Kursleiter und -teilnehmer analysieren verschiedene Arbeitstätigkeiten um Haltungen zu beurteilen und Schwächen zu erkennen. Es werden Ausgleichsprogramme sowie Kräftigungs- und Entspannungsübungen entwickelt (u. a. Kraft-, Beweglichkeits-, Ausdauer- und Koordinationstraining). Auch die gesetzlichen Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden thematisiert.

 

Beispiele aus dem Inhalt:

  • Arbeitsplatzbezogene verhaltens- und verhältnisorientierte Gruppenverfahren zur Vorbeugung und zum Abbau von Belastungen und Beschwerden im Bereich des Muskel- und Skelettsystems.
  • Modelle, Organisation, Gesetzliche Grundlagen, Finanzierung
  • Risiko- und Schutzfaktoren am Arbeitsplatz (biopsychosozialer Ansatz), Sinn einer betrieblichen Gesundheitsförderung, Ziele, Inhalte, Argumente,
  • Arbeitsplatzanalyse, Praxisbeispiele, Chancen und Schwierigkeiten,
  • Umgang mit Schmerz, Entspannung und Stressbewältigung am Arbeitsplatz
  • Bewegungspausen
  • Training von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination unter Aspekten der sensomotorischen Stimulation und Körperwahrnehmung - Trainings-Zirkel – Einsatz von Kleingeräten

 

Die Zielgruppe für diesen Kurs sind Rückenschullehrer/innen, die sich mit Schwerpunkt auf die betriebliche Gesundheitsförderung spezialisieren möchten sowie interessierte Therapeuten (Physio-, Ergo-, Sporttherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrer, Ärzte etc.).

  


 

Yoga in der Rückenschule (15 UE - 2 Tage)

 

Die Teilnehmer erwerben die Fähigkeit, Übungen (Asanas) aus dem Hatha-Yoga in ihre Rückenschulstunden zu integrieren.

Der Kurs vermittelt ein Grundlagenverständnis der „yogischen“ Sichtweise sowie des ganzheitlichen Verständnisses des menschlichen Systems.

Yoga betrachtet die Bewegungen des Menschen als Ausdruck seiner Befindlichkeit. Dabei hat die Wirbelsäule als „tragende Struktur“ des gesamten Systems eine besondere Bedeutung. Die Verbindung von Bewegung und Atem spielt hierbei eine wesentliche Rolle, denn atemgeführte Bewegungen und Übungen spiegeln auf vielfältige Art und Weise die vielschichtige momentane Situation einer Person.

Beispiele aus dem Inhalt:

 

  • Wie sieht Yoga die Rolle der Wirbelsäule im menschlichen Körper?
  • „Ganzheitlichkeit“ aus der Sicht des Yoga
  • Welche Ideen aus dem ganzheitlichen Verständnis des Yoga können die Körperwahrnehmung der Teilnehmer schulen?
  • Harmonischer Bewegungsfluss, Asymmetrische Übungen, Komplexe Übungsabläufe
  • Umgang mit Schmerz, Entspannung und Stressbewältigung
  • Schulung von Kraft, Beweglichkeit, in Yoga-Übungsreihen unter dem Gesichtspunkt „achtsamer Umgang mit dem Rücken“
  • Praxiseinheiten zur konkreten Erfahrung

 


 

 

Design Your Brain – Koordinationstraining für den Rücken (15 UE - 2 Tage)

 

Ohne Kopf geht gar nichts. Jede Bewegung wird vom Gehirn gesteuert, bewusst oder unbewusst. Daher ist es wichtig, dass die Steuerzentrale unseres Körpers mit in die Bewegung eingebunden wird. Lernen Sie körperliche Übungen gepaart mit Aufgaben der rechten und linken Gehirnhälfte. Somit werden die 8 lebensnotwendigen koordinativen Fähigkeiten geschult, die Koordination der Muskulatur erheblich verbessert und ein besseres Körpergefühl herbeigeführt. Dieses neuartige Training macht sehr viel Spaß und bringt Schwung in jede Stunde/Behandlung. Lachen ist ausdrücklich erwünscht.

 

Inhalte der Fortbildung:

  • Training der koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewicht, Anpassung, Umstellung, Differenzierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Reaktion, Rhythmus, Kopplung) mit kognitiven Aufgaben
  • intermuskuläre Koordination
  • Stabilisationstraining, Fußgymnastik, Körperwahrnehmung
  • ein ganzheitliches Bewegungstraining für Körper und Geist

 

 


 

 

Herz-Kreislauf-Trainer / Schwerpunkt Leistungsdiagnostik (15 UE - 2 Tage)

 

Das individuell optimale Trainingsniveau lässt sich über spezielle Leistungsparameter exakt bestimmen. Die Ineffizienz des Trainings durch Überanstrengung bzw. Unterforderung kann so rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Dementsprechend wird dieser Workshop Ihnen zeigen, wie Sie zum einen diese Leistungsparameter ermitteln und lesen, und zum anderen, welche Rückschlüsse Sie aus diesen Ergebnissen ziehen. Sie werden praxisorientiert eigene Leistungsparameter bestimmen und analysieren.

 

Nehmen Sie aus diesem Workshop mit, wie sie Ihre Kunden bzw. Patienten in der Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit, des optimalen Fettabbaus und ausgeglichener Herztätigkeit effektiv betreuen können. Außerdem werden Sie erkennen, welches ungenutzte Potenzial für Ihre Tätigkeit als Therapeut, Trainer und Berater in der Leistungsdiagnostik steckt.

 

 


 

 

Rücken- & Bauch-Spezial – Rückenbalance

 

In diesem Kurs lernen Sie methodische Aufbausequenzen sowie eine Vielzahl von Übungen kennen, mit denen Sie gezielt und effektiv die Bauch- und Rückenmuskulatur auftrainieren können. Propriozeption, Mobilisation und Koordination speziell für den Bereich der Rumpfmuskulatur sind die zentralen Themen dieser Fortbildung. Sie lernen, wie Sie die verschiedenen Prozesse der Wahrnehmung und Bewegungssteuerung für das Bauch- und Rückentraining mit Schwerpunkt auf der Kernmuskulatur gezielt beeinflussen können.

 

Der methodische Aufbau einfacher bis hin zu multidimensionalen Bewegungsformen und die dazugehörigen didaktischen Anweisungen werden ebenfalls Grundlage dieses Workshops sein. Sie bekommen Übungsanregungen vermittelt, die Sie motivierend in der Arbeit mit Kunden – sowohl ohne als auch mit Kleingeräten – in einer Vielzahl von Variationen und Kombinationen umsetzen können.

 

 


 

 

Laufschule – Basisausbildung Walking- und Lauftrainer (15 UE - 2 Tage)

 

Im Fortbildungskurs „Laufschule – Basisausbildung Walking- und Lauftrainer“ werden grundlegende Trainingsmethoden für das Laufen vermittelt und die verschiedenen Techniken vorgestellt (Techniktraining, Fehlersehen, Videoanalyse, Möglichkeiten der Evaluation). Neben der Haltungs- und Bewegungsschulung unter Aspekten der Körperwahrnehmung wird ein besonderer Schwerpunkt auf das motivierende Leiten des Kurses gelegt.

Der Kurs thematisiert unter anderem die Vorteile dieser Life-Time-Sportart – von der Kurskonzeption, über die Kursplanung bis hin zum Stundenaufbau (Ziele, Inhalte, Methoden). Neben Aspekten der funktionellen Anatomie werden sportmedizinische und leistungsphysiologische Grundlagen der Trainingssteuerung und Belastungsgestaltung besprochen. Neben gesundheitlichen Risiken wird vor allem auf die Themen Material und Laufschuhe eingegangen.

 

Sie lernen in diesem Lehrgang die speziellen Vorteile des Laufens im Gelände beim Training mit Kunden/Patienten motivierend umzusetzen. Innerhalb präventiver und therapeutischer Zielstellungen lernen Sie Kurse zu konzipieren und durchzuführen sowie eine Gruppe anzuleiten. Weiterhin werden Sie befähigt, Lauf-Module sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene unter Berücksichtigung eines gesunden und natürlichen Laufstils anzubieten und innerhalb eines Personal-Trainings oder in der Arbeit mit Gruppen umzusetzen.

 

 


 

 

Pilates als Therapie (15 UE - 2 Tage)

In der Fortbildung „Pilates als Therapie“ werden Sie erlernen, wie Sie Kunden bzw. Patienten mit chronischen sowie pathologischen Wirbelsäulenbeschwerden optimal in einer Pilatesstunde betreuen bzw. das Stundenbild methodisch und didaktisch auf diese Zielgruppe ausrichten können. Dementsprechend wird dieser Workshop das „Power House“ herauskristallisieren und Ihnen die positiven Auswirkungen von Pilates auf die Problematik Rücken und anliegende Gelenke aufzeigen.

 

Inhalte der Fortbildung:

  • Pilatesübungen und ihre Variationsmöglichkeiten unter Berücksichtigung von pathologischen Wirbelsäulenproblemen
  • Einsatz des Beckenbodens
  • Pilates bei Rückenbeschwerden
  • Pilates bei orthonalen Beschwerden (Knie-, Hüft-, Schulterverletzungen)
  • Pilatesübungen mit kleinen Geräten
  • Praxis für die eigene Bewegungsausführung
  • Fehleranalyse und Korrektur
  • Methodische Übungszusammenstellung bei verschiedenen Krankheitsbildern
  • Didaktische Fähigkeiten ausbauen

 

 

Pilates-Advanced Workshop (15 UE â€“ 2 Tage)

 

In Anknüpfung an die Grundausbildung werden Sie weitere 11/12 Grundübungen nach J. H. Pilates erlernen. Der Schwerpunkt liegt auf einer effektiven Verbesserung der Haltung, Flexibilität und Kraft. Zusätzlich wird das Übungsrepertoire durch den Einsatz verschiedener Hilfsmaterialien erweitert und viele neue kreative Ideen werden vorgestellt. Außerdem werden methodische und didaktische Fähigkeiten vertieft bzw. geübt.

 

Die Pilates-Advanced Fortbildung wird Ihr Übungsrepertoire vergrößern und Ihnen mehr Sicherheit beim Aufbau und Unterrichten geben. Des Weiteren werden Sie Fortschritte an Ihrer eigenen Haltung, Flexibilität und Kraft erkennen und somit bei Ihren Kunden bzw. Patienten qualitätsorientierter intervenieren können.

 

 


 

Rückentraining mit Kleingeräten (15 UE â€“ 2 Tage)

 

Kleingeräte wie das Thera-Band, das Tube, der Fitnessball, Kleinhanteln, der Heavy-Weigth-Ball, Stabilisationstrainer usw. bieten sehr gute Möglichkeiten zur Verbesserung der motorischen Eigenschaften Koordination und Kraft.

Das Training mit dem Thera-Band ist eine sehr wirkungsvolle Methode zur Steigerung der Leistungsfähigkeit aller wichtigen Muskelpartien. Es wird dabei nach einem einfachen, aber äußerst wirksamen Prinzip trainiert: dem Widerstand. Mit dem Thera-Band steht quasi die ganze Palette eines Fitness-Studios zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Verfügung.

 

Der Sitz- und Fitnessball eignet sich gleichermaßen als Sitz-, als Bewegungs-, als Freizeit- und Spiel-, als Trainings- sowie als therapeutisches Gerät. Ziele der Arbeit mit diesem multifunktionellen Sportgerät sind neben dem Spielen und Bewegen die Körperwahrnehmung, das Training der Haltemuskulatur, das Training der motorischen Grundeigenschaften und die Entspannung.

 

Hantelgeräte, ob in Form von Kurzhanteln oder Gewichtsbällen, sind Trainingsmittel zur Entwicklung der Kraft. Durch ihre vorteilhaften Eigenschaften sind sie auch heute für das Rehabilitationstraining, für den Freizeit- und Gesundheitssport sowie für den Leistungssport hervorragend geeignet.

 

Die theoriegeleitete Praxisveranstaltung bietet ein buntes Spektrum der Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Handgeräte, vor allem für Muskelgruppen, die die Wirbelsäule in ihrer Statik und Dynamik beeinflussen.

 

Kursinhalte

- Einführung Rückentraining - mehr als ein Training des Rückens

- Einsatz des Thera-Bands / Tubes im Rücken- und Körpertraining

- Einsatz des Gymstick im Rücken- und Körpertraining

- Einsatz des Flowin im Rücken- und Körpertraining

- Einsatz des Stabilisationstrainers im Rücken- und Körpertraining

- Einsatz von Kleinhanteln und Gewichtsbällen im Rücken- und Körpertraining

- Der Fitnessball-Ball in der Rückenschule / Rückentraining

 

 


 

 

Gesundheitscoaching (30 UE - 3 Tage)

 

Die Fortbildung ist für Interessierte konzipiert, die tiefer in das Thema Gesundheit einsteigen möchten. Sie lernen auf energetische Weise, Störzonen zu erkennen und diese mit Ihren Möglichkeiten zu bearbeiten. Nach dieser Fortbildung werden Sie den Paradigmenwechsel des 21. Jahrhunderts im Bereich Gesundheit noch besser verstehen und Ihre Arbeit neu strukturieren können.

 

Neben dem Praktischen, dem Erlernen des Armlängenreflexes und dem Muskeltest, wird die wissenschaftliche Grundlage erläutert, warum es funktioniert. Darüber hinaus werden Sie vieles über „Feldarbeit“ erfahren und dies wird Ihre weitere Vorgehensweise beeinflussen.

 

Der Begriff „ Gesundheitscoaching“ beinhaltet die beiden Felder „Gesundheit“ und „Coaching“. „Gesundheit“ wird in dieser Fortbildung als Entwicklungspotential behandelt. Gesundheit erarbeitet sich jeder für sich und ist in jedem Moment für jeden Menschen durchführbar und spürbar. Es geht hierbei um die Qualität des täglichen Lebens (Moments). Jeden Tag mit einem Maximum an Qualität erleben – das ist ein lohnenswertes Ziel.

Der Begriff „Coaching“ impliziert die Vorgehensweise bezüglich Ihrer Arbeit mit Klienten. Der Coach schließt die Felder des Therapeuten und des Lehrers mit ein. Therapeuten interessieren sich in erster Linie für Symptome ­– deswegen haben sie Patienten – , Lehrer für präventive Modelle – deswegen hat diese Berufsgruppe Schüler –, aber der edelste Ansatz ist natürlich die Kenntnis darüber hinaus, um die Verbindung zwischen Symptomen, Modellen und dauernder Lösungsstrategien, die körperlich „überregional“ zu sehen sind – deswegen Klienten. Ein Coach kann die Wünsche seines Klienten ablesen und lässt ihn unter Kenntnis der Vor- und Nachteile entscheiden.

 

Aus dem Inhalt:

- Grundlagen der Regulation

- Der Muskeltest

- Der Armlängentest

- Testen mit emotionalen Feldern

- Regulationsüberprüfung

- Handmodes

- Testen mit Substanzen

 

 


Zu den Kursterminen

 

 

 


Zur Verlängerung der Lizenz Rückenschullehrer/in Forum / KddR erkennen wir auch den staatlich zertifizierten Fernlehrgang der AGR "Referent für rückengerechte Verhältnisprävention" an. Weitere Informationen mit Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.