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Sturzprophylaxe (15 UE - 2 Tage)
Sein Leben lang kämpft der Mensch gegen die Schwerkraft. Wenn er den Kampf verliert, kommt es zum Sturz. Schließt man gewollte Stürze aus (z. B. beim Sport), drohen zum Teil schwere Verletzungen. Die Gründe für ungewollte Stürze sind vielfältig. Neben mangelhaft entwickelten konditionellen und koordinativen Fähigkeiten stellen psychosoziale Risikofaktoren, wie Ängste (z. B. Bewegungsangst) oder auch Vereinsamung ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial dar.
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Ein erfolgreiches Sturztraining erfordert deshalb Konzepte, die neben dem reinen Training des sensomotorischen Systems und der Muskelkraft auch den Umgang mit Stürzen oder der Verarbeitung von Stürzen thematisieren. Nach Abschluss des Lehrgangs sind die Teilnehmer in der Lage, diese Konzepte im Umgang mit Gruppen bzw. Patienten umzusetzen.
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Inhalte des Kurses sind Alltagsaktivitäten zur Sturzprophylaxe sowie die Modifikation des Umfeldes, Bewegungstherapie in der Sturzprophylaxe (Atmung, Koordination, konditionelle Fähigkeiten, Beweglichkeit, Wahrnehmung), Fallkonzepte und Übungsrichtlinien sowie Sicherheitsaspekte. Auch kleine Spiele werden vorgestellt. Zudem wird auf verschiedene Aspekte der Einzel- sowie Gruppentherapie eingegangen.
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